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Philipp Heine

Geboren 1983, Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, AVL (Komparatistik) und Germ. Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2009-2011 Mitglied der Münchner Forschungsgruppe des Internationalen Forschungskollegs „Gegenwelten – Religiöse Ordnungsmodelle der säkularen Moderne“ (Prof. Dr. Clemens Pornschlegel, LMU München).

  

Publikationen

Herausgeberschaft

Literatur interpretieren: Interdisziplinäre Beiträge zur Theorie und Praxis, Münster: mentis 2015. (gemeinsam mit Jan Borkowski, Stefan Descher und Felicitas Ferder)

Aufsätze

Ziele der Literaturgeschichtsschreibung. In: Journal of Literary Theory 7 (2013) H. 1-2, S. 31-63 [double-blind peer review]. (gemeinsam mit Jan Borkowski)

Probleme der Interpretation von Literatur. Ein Überblick. In: Literatur interpretieren: Interdisziplinäre Beiträge zur Theorie und Praxis, hrsg. von Jan Borkowski et al., Münster: mentis 2015, S. 11-70. (gemeinsam mit Jan Borkowski, Stefan Descher und Felicitas Ferder)

Oswald Spengler, die Weltanschauungsliteratur und die literarische Moderne: Vorbemerkungen zu einer literaturwissenschaftlichen Perspektive. In: Tektonik der Systeme. Neulektüren von Oswald Spengler. Hg. v. Arne de Winde, Sven Fabré, Sientje Maes und Bart Philipsen. Wien: Turia & Kant [im Erscheinen].

Rezensionen

Christian Sieg, The Ordinary in the Novel of German Modernism. (Münstersche Arbeiten zur Internationalen Literatur 4) Aisthesis, Bielefeld 2011. In: Arbitrium 30 (2012) H. 2, S.227-229.

Vera Hildenbrandt, Europa in Alfred Döblins Amazonas-Trilogie. Diagnose eines kranken Kontinents. (Palaestra – Untersuchungen zur europäischen Literatur 335) V & R unipress, Göttingen 2011. In: Arbitrium 30 (2012) H. 3, S. 381-383.

Wilfried F. Schoeller, Alfred Döblin. Eine Biographie. Hanser, München 2011. In: Arbitrium 31 (2013) H. 1, S. 107-112

Marcus Hahn, Gottfried Benn und das Wissen der Moderne. 2 Bde. Wallstein, Göttingen 2011. In: Arbitrium 31 (2013) H. 3, S. 380-384.

Johannes Rauwald, Politische und literarische Poetologie(n) des Imaginären. Zum Potenzial der (Selbst-)Veränderungskräfte bei Cornelius Castoriadis und Alfred Döblin. (Studien zur Kulturpoetik 17) Königshausen & Neumann, Würzburg 2013. In: Arbitrium 33 (2015) H. 1, S. 105-107.

Matthias Schöning (Hg.), Ernst Jünger-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2014. In: Arbitrium [im Erscheinen].

Matthias Buschmeier/Walter Erhart/Kai Kauffmann (Hg.), Literaturgeschichte. Theorien – Methoden – Praktiken. (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 138) De Gruyter, Berlin/Boston 2014. In: JLT-Online [im Erscheinen].

     

Projektskizze „Die Weltanschauungsproblematik in der Literatur der Moderne bei Alfred Döblin und Ernst Jünger“  

Die geistes- und kulturgeschichtliche Konstellation der ‚Weltanschauungsproblematik‘ in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweist sich als Problemkomplex aus textanalytischen, ideengeschichtlichen, philosophischen, wissenschaftshistorischen und wissenssoziologischen Fragestellungen. Eine historisch adäquate Bearbeitung dieser Problematik stellt daher spezifische Ansprüche an die Verfahren von Textanalyse, Textinterpretation und nicht zuletzt der Literaturgeschichtsschreibung, um ‚weltanschauliche‘ Texte – die im weitesten Sinne einer operativen bzw. engagierten Literatur zuzuordnen sind, da sie die Vermittlung von Weltanschauungs-, oder allgemeiner Orientierungswissen übernehmen – erfassen zu können. Neben einer systematisch-historischen Aufarbeitung der Interdependenz- und Interferenzbereiche von Weltanschauung und Literatur, sind daher vor allem theoretische und methodologische Reflexion gefordert. Ziel des Projektes ist es ein Verfahren der Literaturgeschichtsschreibung bereitzustellen, das sowohl (wissens-)historische, als auch wissenssoziologische Elemente in seinen Fokus nimmt, also in methodischer Hinsicht die Untersuchbarkeit extrem wandelbarer mentalitätsgeschichtlicher Aspekte in (literarischen) Texten eröffnet und Probleme ihrer Konstitution, Analyse und Interpretation, vor allem in Hinblick auf die gesellschaftliche Wirkung von literarischem Wissen, expliziert. Exemplarisch wird dies an essayistischen und literarischen Texten Alfred Döblins und Ernst Jüngers aus den 1920er und 30er Jahren verdeutlicht.    

    

Philipp David Heine, M.A.
Georg-August-Universität Göttingen
Seminar für Deutsche Philologie
Arbeitsstelle Prof. Dr. Ruth Florack
Käte-Hamburger-Weg 3
D-37073 Göttingen
E-Mail: philipp.heine@phil.uni-goettingen.de